Top 10 2014

HIER KOMMEN DIE 10 BESTEN BEWERBUNGEN DES BLOOOM AWARD BY WARSTEINER 2014

  • Finalist Johann Büsen, Deutschland
    Multiverse

Material: Pigmentdruck auf PVC
Maße: 300 x 700 cm
Nicht mehr Farbe und Pinsel sind zentrale Arbeitsmittel von Johann Büsen, sondern Computer, Grafiktablett und Scanner. Büsen vereint in seiner digitalen Malerei Elemente aus Comic, Pop-Art, Surrealismus und Street Art mit unzählig bearbeiteten Abbildungen zu einem Konglomerat aus dynamischen Strukturen. Es entsteht ein kontrolliert-konsequentes Chaos, welches in faszinierenden malerischen Grenzerfahrungen mündet. Multiverse zeigt mit über 200 Motiven und einer Auflösung von 1,3 Gigapixel einen vielschichtigen Kosmos, in dem immer wieder Neues entdeckt werden kann.
  • Finalist Adam Chmiel, Tschechien
    Barrier Ahead

Video
Länge: 12:22 Minuten
Barrier ahead zeigt Ausschnitte von Situationen und Orten aus Palästina und Israel. Adam Chmiel’s Arbeit zeigt Katastrophenzonen und alltägliche Situationen zweier Nationen, die in einem Land zusammen leben. Es wird die Realität eines andauernden Kampfes und Konfliktes gezeigt.
  • 1. Platz
    Samira Elagoz, Niederlande
    Four Kings

Video
Länge: 24:59 Minuten
Die non-Budget Produktion Four Kings ist Samira Elagoz' erster Film. Die Dokumentation zeigt Elagoz' Erfahrungen mit ihr unbekannten Personen, die auf ihre Anzeige “READ ME” im Internet geantwortet haben: “Ich bin ein 24-jähriges Mädchen, das einen kurzen Dokumentationsfilm macht. Ich bin auf der Suche nach Unbekannten. Das Konzept besteht daraus, dass ich Euch in Eurem Umfeld besuche und ich unser Kennenlernen filme. Es gibt keine besonderen Anweisungen. Wir schütteln Hände und die Kamera steht auf dem Tisch – bereit von uns benutzt zu werden. Schreib mir, wenn du mich treffen willst ☺”
  • Finalistin Louise Gibson, Deutschland
    The elephant in the room

Material: Waschmaschine, verwitterte Isomatten, Polyesterharz, Lack
Maße: 74 x 100 x86 cm
Louise Gibson fand die Waschmaschine für ihre Arbeit beim Schrotthändler. Dort wurde die Maschine zerquetscht und verformt. Zurück im Studio entfernte Gibson die Mechanik der Maschine. Als sie die Maschine ausgehöhlt hatte, stopfte Louise Gibson die Maschine mit von Witterung gekennzeichneten Campingmatten aus, die sie in Berlin gefunden hatte. Die Arbeit wurde dann mit verschiedenen Lagen Polyesterharz beschichtet, zu einem lokalen Autohof gebracht und letztendlich mit einem klaren Lack überzogen.
  • Finalist Manaf Halbouni, Deutschland
    Entwurzelt

Material: Mixed media
Maße: 140 x 120 x 360 cm
Einen passenden und bezahlbaren Lebensraum zu finden, wird immer schwieriger. Die durch Bürgerkriege bedingten Flüchtlingsströme werden immer intensiver. Manaf Halbouni’s Arbeit Entwurzelt beschäftigt sich in erster Linie mit dem Bürgerkrieg in Halbouni’s Heimatland Syrien und mit den Millionen Menschen, die ihr Zuhause verloren haben. Alle diese Menschen sind auf der Suche nach einem sicheren Ort und einem Dach über dem Kopf. Selbst in Deutschland sind viele Menschen auf der Suche nach einem bezahlbaren Platz zum Wohnen in den Großstädten mit immer weiter explodierenden Mietpreisen. Ein eigener Wohnraum wird zum Traum. Das Auto bietet vier Wände und ein Dach über den Kopf. Halbouni baut mit seiner Arbeit Entwurzelt ein Auto zu einem Wohnort um, der nur das nötigste zum Leben beinhaltet: ein Bett, eine Küche, ein Schreibtisch und eine kleine Bibliothek.
  • Finalistin Frenzy Höhne, Deutschland
    DENKMAL

Material: C-Print, Rahmen (Eiche/Glas), Sockel Eiche massiv
Maße: 180 x 130, 65 x 200 x 45 cm
Gewichtig und standhaft erscheint Frenzy Höhne’s DENKMAL im Raum. Mit seinem massiven Stufensockel und der überdimensionierten Größe des Motivs wirkt es mächtig und unverrückbar. Sockel und Rahmen aus Eichenholz künden von Vehemenz und Dauer. Freistehend im Raum wirkt es autonom und gesetzt. Die Leichtigkeit und das malerische aber, das sich in der farbigen Fläche des abgebildeten Haftnotizzettels widerspiegelt, bricht die Härte dieser körperlichen Präsenz. In der übermäßig vergrößerten Darstellung dieses kleinen, flatterhaften Zettels, das für Kürze und Beiläufigkeit steht, wird die Oberfläche zu einer weitläufigen Landschaft. Die Einfarbigkeit des Objekts offenbart sich als vielschichtige Licht- und Farbfläche, die Unendlichkeit und Weite suggeriert. Damit behauptet dieses Objekt die Verlängerung des Kurzweiligen und wirkt wie eine Mahnung an das Beständige.
  • 3. Platz
    Finalist Yi Zheng Lin, Deutschland
    Septembersehnen

Material: Installationsrohre, Kabelbinder, Draht, Mülltüten
Maße: 200 x 200 x 900 cm
Mit Baumaterialien und Alltagsgegenständen erschafft Yi Zheng Lin Floralwelten aus blühendem Plastik mit Mülltüten als Blüten. Seine Arbeit Septembersehnen entstand 2013.
  • 2. Platz
    Finalistin Stephanie Lüning, Deutschland
    Schauminsel

Material: Mixed media
Maße: Variabel
Stephanie Lüning beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den verschiedenen Erscheinungsformen und der Vergänglichkeit von Bildern und Farbe. Sie greift dabei auf verschiedenste Materialien zurück. Der Entstehungs- und Wandlungprozess jedes ihrer Werke, steht dabei im Vordergrund, so auch in der Arbeit Schauminsel. Hier kann der Betrachter „live“ miterleben wie sich das Bild nach und nach aufbaut und verändert. Eine Schaummaschine, die an verschiedene Wassertanks (gefüllt mit unterschiedlich eingefärbtem Schaumfluid) angeschlossen ist, produziert einen farbigen Schaumberg. Dieser ist in Form und Dimension veränderlich und wird immer wieder neu nachproduziert. Die Maschine, sowie das Farbenmischpult werden von der Künstlerin reguliert.
  • Finalisten Cristiano Panepuccia und Antonella Mignone, Italien
    Single # Double # Triple

Video
Länge: 8:53 Minuten
Das Video-Tanzprojekt Single # Double # Triple handelt von Tri­p­li­zi­tät, Vorstellungskraft und Menschlichkeit. Das Konzept der Dreifaltigkeit existiert schon seit unendlich vielen Jahren auf der ganzen Welt. Es tritt als weitverbreitetes Symbol in verschiedensten philosophischen, religiösen und wissenschaftlichen Systemen in Erscheinung. Man kann bei diesem Konzept auch von dem Schlüssel zur Integrität und Unabhängigkeit aller Existenz sprechen.
  • Finalist Antoine Rose, Belgien
    The Beach

Material: Fotografie
Maße: 422 x 150 cm
The Beach ist Teil der Serie “UP IN THE AIR”. Die Serie startete 2002 als Antoine Rose den Kiteboarding World Cup in Rio fotografierte. Es dauerte einige Jahre, die Ergebnisse zu erzielen, die er im Kopf hatte. Aus Helikoptern ohne Türen aus 90 Metern Höhe, bei einer Windstärke von 20 Knoten scharfe Bilder zu schießen, die in einer Größe von 3 Metern gedruckt werden, war eine große Herausforderung.

Danke 2014!

Neues Rekordjahr 2014:
Über 1.200 Bewerbungen aus 65 Ländern erreichten uns 2014 - ein großartiges Ergebnis.

Auch die Sonderausstellung im Rahmen der BLOOOM - the convering art show war ein Erfolg auf ganzer Linie für die Finalisten

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