DIE GEWINNER DES BLOOOM AWARD BY WARSTEINER 2015

Die besten von über 1.500 Bewerbungen aus 75 Ländern - hier sind die Gewinner des BLOOOM Award by WARSTEINER 2015
  • 1. Platz Liat Livni, Israel
    Jerusalem Boulevard, Jaffa

Material: 30 Veneer-Schichten
Maße: 200 x 186 cm
Die Arbeit Jerusalem Boulevard, Jaffa zeigt die Auswirkungen der Zeit auf den Boulevard. Die Gebäude, welche den Boulevard in Liat Livnis Arbeit schmücken, stammen aus verschiedenen Epochen:

Vergangenheit – Zaki Khalaf House, Alhambra-Theater, Palmen gepflanzt zur Einweihung des Boulevards und des Brunnens
Gegenwart – Hausnummern 1 und 11
Zukunft – Vorschlag zur Restaurierung der Fassade des Alhambra-Theaters.

Die Epochen sind miteinander verflochten und zeigen so eine Wirklichkeitsabbildung einheimischer Architektur. Die Arbeit besteht aus von Hand geschnitten Schichten aus Holzfurnier. Die obere Hälfte zeigt eine exakte und minutiöse Darstellung der Häuser. Im Vergleich dazu wird im unteren Teil eine Abstraktion von der natürlichen Zerbrechlichkeit des Holz gezeigt.
Die Arbeit wird mit einiger Entfernung zur Wand angebracht, um ein Gefühl des Schwebens zu vermitteln, wie ein Objekt, dem die Basis oder die Wurzeln fehlen, in der Luft gepflanzt, da der Bezug zu Raum und Zeit fehlt.
  • 2. Platz KALYPSO, Deutschland
    NEGUA

Material: Interaktive Video Installation
Maße: Variabel, die realisierte Version hatte die Abmessungen: 900 x 500 x 400 cm
Länge: 02:19 min
Augen zwinkern, schweifen sanft hin und her und starren dann wieder auf den Betrachter: NEGUA nennt sich diese interdisziplinäre Kunstinstallation, die Form, Fotografie und visuelle Performance kombiniert. Im Fokus steht das Auge: jeweils weit geöffnet, geschlossen, nach links blickend und nach rechts blickend – davon werden insgesamt vier Fotos gemacht. Diese Bilder werden dann für die Projektion an einen Computer übertragen. NEGUA erwacht zum Leben, wenn die Augen der Mitmachenden auf überlebensgroße weiße Kugeln projiziert werden, die im Eingangsbereich zur Installation an einer raumgreifenden Wabenstruktur befestigt sind.
  • 3. Platz Mark Swysen, Belgien
    garden of eden:
    reconsiderations on the concepts of the original sin

Material: Installation
Maße: 550 x 400 x 400 cm
Video von der Installation, Dauer: 00:35 min
Vor dem Hintergrund der kathedralartigen Architektur der Sint-Baafsabbey-Kirche in Aardenburg – einem Haus Gottes – inszeniert Mark Swysen die Parallelität, die zwischen dem christlichen Dogma einer Welt – entstanden aus göttlicher Intervention – und der wissenschaftlichen Hypothese eines Lebens auf der Erde – resultierend aus einer Verbindung aus Wasser, Kohlenstoff und Sonnenkraft – herrscht. Im Zentrum der Halle sind Hunderte von PET-Flaschen in Form einer Helix aufgehängt, die eine überdimensionale DNA-Kette, den genetischen Code des Lebens, suggeriert. Doch die Helix ist nicht perfekt. An einer Vielzahl von Stellen sind Fehler offensichtlich: Mutationen. Die Erbsünde – die Unmöglichkeit der Menschheit gemäß einem gottgegebenen moralischen Standard zu handeln – ist in unserem genetischen Erbe auf natürliche Weise vorhanden.

Danke 2015!

Ein neues Jahr, ein neuer Rekord:
Über 1.500 Bewerbungen aus 74 Ländern erreichten uns 2015 - ein großartiges Ergebnis.

Auch die Sonderausstellung im Rahmen der BLOOOM - the converging art show war ein Erfolg auf ganzer Linie für die Finalisten

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